Freitag, 23. Februar 2018

Schildkrötenstrand Nachlese

Playa Ostional

Überall liegen Eierhüllen - wie kaputte Tischtennisbälle

Die erste Herausforderung für unser Leihauto

Albergue Arribas  Ostional

Die Tragik des Schildkröten Strandes:  Er ist komplett verseucht. Hier liegen Hunderttausende  von alten kaputten Eiern im Sand, die voller Bakterien und Milben sind und die frischen Eier angreifen. Die ganze Mühe umsonsr. Es ist wirklich traurig.
Am nächsten Tag geht es weiter nach Samara. Ein wunderschöner Badeort, an dem Hannah auch eine Sprachschule besucht hat.
Die Pension Samara ist sehr zu empfehlen. Supernett und Preiswert. Zweite Reihe, also ohne Strandblick, aber mit einem Leguan als Haustier.
Auf dem Weg dorthin wieder nur Schotterpiste und noch ein paar Flussbetten, die wenig vertrauenswürdig erscheinen.


überall Fluchtwege 

Dorfstraße Playa Ostional

Donnerstag, 22. Februar 2018

Am Tortuga Strand in Ostional

21. Februar 2018

Unsere Freunde hatten es ausgekundschaftet: Wenn  zu dieser Zeit noch Schildkröten ihre Eier ablegen, dann an der Playa Ostional.
Große Hoffnungen machten wir uns zwar nicht, doch da dieser Strand nur ca. 60 Km von der Playa Flamingo entfernt liegt, machten wir uns auf den Weg.
Der erste Tag alleine übrigens und der erste Tag mit einem Leihwagen von Avis.

Als wir unser Online gebuchtes Auto in Empfang nehmen wollten, erlebten wir übrigens eine bose Überraschung:  Statt 670 Dollar sollten wir auf einmal das Dreifache zahlen. Die Versicherung ist hier so hoch, natürlich auch obligatorisch - nur steht davon kein Wort auf der AVIS Website.
Wir fuhlfüh uns total über den Tisch gezogen, d
hatten aber keine andere Wahl, weil ich mit dick verstauchtem Fuss nicht  den Bus nehmen wollte.
Das nur als Warnung an alle für künftige Tripps.
Für die 60 km haben wir rund drei Stunden gebraucht. In Costa Rica darf man nicht nach Km gehen, sondern muss schauen, was der Navi sagt. Gott sei Dank waren wir gewarnt, doch den Zustand der Schotterpiste konnten wir uns echt nicht vorstellen. Ganz abgesehen davon, dass wir auch durch Flüsse mussten, die schon in der Trockenzeit grenzwertig sind.
In Ostional hatte unsere Freundin eine sogenannte Cabina für uns reserviert. Ein einfaches aber sehr sauberes Zimmer, die Adresse lautete: Vor dem Fussball Platz. Europäische Adressen gibt es hier nicht. Eine ganz übliche Anschrift lautet: bis zum Park, dann dritte Straße rechts. 250 Meter hoch und dann das dritte Haus auf der linken Seite.
unsere Herberge haben wir aber tatsächlich auf Anhieb gefunden und uns dann sofort auf die Suche nach einem Schildkröten Guide gemacht. Kein Problem: Playa Ostional ist wie alle Playas ein Strassendorf entlang des Meeres und in diesem steht eine Bude nach der nächsten, in der Schildkröten Führer auf Kundschaft warten. In der ersten Bude hiess es, oh das wird schwierig. Mit Glück sind heute Abend, so ab 19 Uhr, ein oder zwei Schildkröten zu sehen. Aber das sei nicht sicher. Ein paar Schritte weiter hockte ein  sympathischer junger Mann am Strassenrand, den ich ansprach. Im Gegensatz zu dem ersten sagte er,   dass es hier immer Schildkröten gabe, das ganze Jahr über. Gleich käme eine Gruppe, die er führen würde. Wir konnten uns anschließen. Das haben wir uns nicht zweimal sagen lassen. um 17.30 Uhr ging es an den Strand, die Sonne ging gerade unter, aber man konnte noch gut sehen, einige Einheimische badeten noch- und plötzlich tauchte die erste Schildkröte aus der Gischt und schob sich an den Strand. Oder besser gesagt: ließ sich wie ein Stein oder eine Muschel an den Strand spülen. Auf einem relativ kleinen Abschnitt kamen in kurzer Zeit sicher acht Schildkröten an und kämpften sich ans Ufer.
Der ersten schauten wir zu, wie sie einen Platz suchte und zu buddeln anfing. Es war aber wohl nicht richtig, jedenfalls unterbrach sie plötzlich und schob sich weiter. Die zweite Schildkröte war schon weiter, hatte ein großes Loch gebuddelt und fing dann an, ihre Eier abzulegen. Mittlerweile war es finster, unser Guide hatte eine Rotlichtlampe dabei und wir konnten nur Zentimeter entfernt diesen Prozess beobachten. Unglaublich! Es ist wirklich ein unvergessliches Erlebnis, etwas total Archaisches. Zwei Stunden waren wir dabei und haben noch viel erfahren- leider auch, dass die Eier hier keine Chance haben, im Sand ausgebrütet zu werden.
Warum, erzähle ich morgen.

Dienstag, 20. Februar 2018

Urlaub im Paradies





20. Februar

Unsere bescheidene Unterkunft in Playa Flamingo. Inklusive Hausmädchen und Gärtner.
Wie sagte Oscar Wilde doch gleich: Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden.

Aber nun mal im Ernst:
Diese Traum-Location gehört einem Freund unserer Freunde - einem ehemaligen Kaffeebaron, der uns sein Ferien Domizil sehr günstig vermietet.
 Als er das Anwesen kaufte, war die Playa Flamingo noch einsam und verlassen. Jetzt wird in der Bucht wie wild gebaut und gegenüber liegt das Flamingo Beach Resort - ein oberluxus Hotel und ei landesweit bekannte Tourismus Hochburg.
Für uns ein Glück,  denn so konnten wir für unsere Koffer, die ja erst am Montag einflogen, eine bekannte Adresse angegeben.
Gestern Nachmittag konnten wir sie tatsächlich - nach ein paar "Sex-on-theBeach"  Cocktails in einer Wasserbar in Empfang nehmen.
Damit war die Welt schon fast wieder in Ordnung.
Ich hatte mir nämlich am Abend zuvor den Knöchel böse verknackst und Angst, dass die Gelenkkapsel verletzt ist. Das sah bestimmt elegant aus, wie ich mit Badekleidung und Wanderstiefeln (die einzigen Schuhe, die etwas Halt geben) an der Hotelbar sass 😂
Heute geht es schon wieder besser und ich bin optimistisch, dass ich bald wieder gut zu Fuß sein werde.
Ab Morgen haben wir ein Auto und machen uns allein auf den Weg.





Freitag, 16. Februar 2018

Wir sind angekommen!


Wir sind angekommen. Aber was für ein Abenteuer.
Es ging schon damit los, dass unser Zubringer- Flug um 19 uhr nach Frankfurt gecancelt wurde: Eisregen in Frankfurt. Keine Ahnung wann genau, jedenfalls ging an diesem Abend nur noch eine Maschine um 18 Uhr, auf die wir - Dank einer findigen Dame am Schalter - in Windeseile umgebucht wurden. So hetzten
 wir  durch die Sicherheitskontrollen und waren dann schon um 19 Uhr in Frankfurt, hatten alle Zeit der Welt und dachten, der Stress wäre vorbei- was für ein Irrtum!
Er ging jetzt erst richtig los! Am Gate der Condor, wo wir unsere boarding Card bekommen sollten, hieß es, die Lufthansa hätte unseren  Flug nach Costa Rica storniert. Wir sollten mit einer anderen Fluggesellschaft über Amsterdam fliegen. Stunden später. Ich bin fast ausgerastet. Es gab eine heftigen Wortwechsel und schließlich hieß es, wir können mit - aber nur Economy und nicht premium,was Rainer gebucht hatte.
Schwer deprimiert stiegen wir in den Bus, der uns zum Flieger transportieren sollte, da bekamen wir noch im letzten Moment Bordkarten für die Business Class in die Hand gedrückt und hatten dann allen Luxus der Welt mit Liegesesseln, heissen Handtüchern, hervorragendem Menü a la Carte und Champagner satt.

Nach dem dritten Glas ging es uns gleich sehr viel besser. Es gab tolle Filme und wir konnten richtig gut schlafen.
Das unsanft Erwachen folgte nach der Landung: Weit und breit kein Gepäck.
Wann es kommt, wissen wir nicht, das wird noch spannend.
Gott sei Dank hatte Axel die Geduld auf uns zu warten, wir waren mit einer Stunde Verspätung die letzten die den Flughafen verließen.
Das Wetter ist windig bis stürmisch. Sehr bewölkt. Mal sehen wie es die nächsten Tage so wird.
Axel und Sigrid wohnen sehr schön, davon mehr das nächste Mal

Donnerstag, 8. Februar 2018